VG-Wagen

Wagen 3276

Ursprünglich sollten die Gelenkwagen die Typen- bezeichnung V8 bekommen. Die Fahrgestelle der VG stammten von ausrangierten Zweiachsern. Die Wagen fuhren solo, später auch mit V6B/V7B. 1957 wurden dann allerdings die kürzeren Z4B speziell für die VG angeschafft. Lange waren die Gelenkwagen nicht im Einsatz. Ihre schlechten Laufeigenschaften und das hohe Gewicht führten zu einer frühen Ausmusterung. Niemand ist scheinbar auf die Idee gekommen, einen Wagen aufzuheben… Anzahl VG-Wagen: 31. Fotos folgen noch. Das obige Foto zeigt den Wagen 3276 auf Sonderfahrt an der Alster, April 1956 (Aufnahme Sammlung tra.ms).

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V7-Wagen

Wagen 3244

Der V7 ist mit dem V6 eng verwandt; lediglich die abweichende Fensteraufteilung auf der Türseite (2+2 statt 3+3) unterschied die beiden Typen äußerlich. Auch hatten die V7 bereits von Anfang an Schwingtüren (die Vorgänger wurden mit Schiebetüren geliefert, die aber später beim Umbau ersetzt wurden). Die V7-Wagen waren wesentlich leichter als die V6 (wohl der wesentliche Grund für die Weiterentwicklung). Ab wurden die V7 zu Einmannwagen umgebaut (V7E). Anzahl V7-Wagen = 91 + 81 (Bw). Fotos folgen noch. Das obige Foto zeigt den Wagen 3244 unterwegs nach Lurup (Aufnahme Sammlung tra.ms, Juli 1955).

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V6-Wagen

Wagen 3110

Waren die V5-Wagen noch mit Pendelschaffnern besetzt, wurde der Typ V6 bereits für “Fahrgastfluß” mit festem Schaffnerplatz konzipiert. Zwischen 1966 und 1969 wurden die Tw dann aber zu Einmannwagen umgebaut, hierbei wurde die Einzeltür vorn durch eine Doppeltür ersetzt (und hinten die Doppeltür durch eine Einzeltür). Die Fahrgäste konnten die Einmannwagen an der gelben (beige!) Bauchbinde vorn erkennen, schließlich mußte man bei diesen Wagen jetzt vorn einsteigen. Anzahl V6-Wagen = 104 + 100 (Bw). Fotos folgen noch. Das obige Foto zeigt Wagen 3110 unterwegs in Altona (Aufnahme Sammlung tra.ms, April 1956).

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V5-Wagen

Wagen 3049

Basierend auf den Entwürfen des Uerdinger V4-Wagens 3069 wurde der Typ V5 entwickelt. Er war längst nicht so elegant wie der Typ V4; die “runde” Kopfform wurde absichtlich weggelassen (man sparte so unnötige Wagenlänge ein). Auch die Reihe V5 wurde im Krieg stark dezimiert. Anzahl V5-Wagen = 21 + 14 (Bw). Fotos folgen noch. Das obige Foto zeigt den Wagen 3049 in der Vehringstraße (Aufnahme Sammlung tra.ms, Juli 1955).

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V4-Wagen

Wagen 3067

Nach dem Vorbild des “Hechtwagen” aus Dresden wurde 1937 zusammen mit externen Waggonbauanstalten (erstmals!) der Typ V4 entwickelt. Ein 4. Wagen, ein Beiwagen, war 1939 bei der Waggonfabrik Wismar in Arbeit. Durch den Krieg wurde der Wagen nie fertiggestellt bzw. ausgeliefert. Die für den Wagen ursprünglich vorgesehene Wagennr. ist nicht bekannt. Bei der HHA existieren zudem Wagenskizzen von 1937 mit einen V4-Tw mit der Wagennummer 3066. Weitere Details sind nicht bekannt. Anzahl V4-Wagen = 3 [+1 (Bw)]. Das obige Foto zeigt den Wagen 3067 im Herstellerwerk (Aufnahme Westwaggon, 1941).

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V3-Wagen

Wagen 2970

Hamburgs erste Ganzstahlwagen! Leider wurde die kleine Serie im Krieg um mehr als die Hälfte dezimiert. Ursprünglich 1935 als Einrichtungswagen entworfen, kamen diese ersten modernen Fahrzeuge dann doch als Zweirichtungsvariante aus Falkenried. Die Bestuhlung waren allerdings bereits für einen späteren Umbau (man plante Wendeschleifen für alle Linien) zum Einrichter montiert. Spätestens 1942 verloren die Tw Ihren zweiten Führerstand. Bei den beiden nach dem Krieg noch vorhandenen Tw wurden 1946 bzw. 1949 die Türen auf der linken seite entfernt. Anzahl V3-Wagen = 5. Fotos Folgen noch. Das obige Foto zeigt Wagen 2970 im Betriebhof (F) Horn (Aufnahme Sammlung www.tra.ms, frühe 60er Jahre).

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V2-Wagen

Wagen 3034

Die V2-Wagen wurden 1928 bei Falkenried gebaut (30 Trieb- und 30 Beiwagen – Bw 3501 ging allerdings schon 1927 in Dienst). Die V2P-Wagen waren sogenannte “Pendelwagen” mit zwei Führerständen (also ZR-Tw). Die V2U-Wagen wurden 1942-43 in ER-Tw umgebaut. Die V2U2-Wagen (ER-Tw) hießen ab 1958 V2u2. Die übrigen V2 (ER-Tw) erhielten ab 1953 abgeschrägte Fronten (lediglich die erste V2P-Reihe und die Kleinbahn-Tw K1-3 behielten somit ihre alte Fronten bis zur Ausmusterung). Anzahl V2-Wagen = 30 + 30 (Bw). Fotos folgen noch. Das obige Foto zeigt den Wagen 3034 in der Schleife Heimfeld (Aufnahme Sammlung tra.ms, Juli 1955).

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V1-Wagen

Wagen 2004

Alle V1-Tw, die den Krieg überlebt hatten, wurden zu ATw umgebaut. Die Triebwagen wurden zwischen 1897 und 1901 von Falkenried für die SEG gefertigt. Die Wagennummern bei Inbetriebnahme lauteten 910-959. Im Laufe der Jahre wurden die als VE/VH und VL bezeichneten Wagen mehrfach modernisiert. Ab 1908/09 lauteten die Wagennummern 1100-1131. Ein weiterer Tw gesellte sich 1909 zu den 50 Vierachswagen. Der 1896 als Dreiachser in Betrieb genommen Tw 600 (ca. 1903 umgez. in 960) wurde 1909 als Tw 1132 zum Vierachser umgebaut. Alle 51 Tw gingen 1939 zur HHA. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die noch vorhandenen Fahrzeuge nicht mehr im Personenverkehr eingesetzt. Fotos folgen noch. Das obige Foto zeigt den Wagen 2004 am Hauptbahnhof (Aufnahme Helmut Ebert, 11.10.1949). Anzahl V1-Wagen = 51.

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Arbeitswagen

Arbeitswagen 1612

Diese Tabelle ist noch nicht fertig. Fotos und diverse Fahrzeuge (zumeist ABw) fehlen noch und einige Fehler müssen noch bereinigt werden. Das Foto zeigt den Muldenkipper 1612 – obwohl es fast wie 1602 aussieht – an der Mundsburg (Aufnahme Helmut Ebert, 30.9.1949). Die Muldenkipper hatten die Nummern 1603-1612 (1601-2 & 1613-14 sind wohl Kriegsverluste). Die Kippeinrichtung selbst trägt übrigens die Nummer 1502 (1501-31 waren aber Rangierwg.)!?

PCC-Wagen

Wagen 3060

BN produzierte Anfang der 50er Jahre 50 Triebwagen nach dem Muster der amerikanischen PCC-Wagen für die Verkehrsbetriebe in Brüssel. Die HHA bestellte einen Probewagen, der zusammen mit der Serie gebaut wurde. Die Abmessungen des PCC 3060 erlaubten nur einen Einsatz auf dem Abschnitt Dehnhaide – Farmsen der SL8. Bereits 1958 ging der Wagen nach Kopenhagen, wo er nur wenige Monate probeweise im Einsatz war. Anschließend fuhr er bis 1995 als Tw 7000 zusammen mit seinen Schwestern in Brüssel. Er gehört nun zum Museum Schönberger Strand, ist aber derzeit für einige Jahre in das Museum Skjoldenæsholm in Dänemark ausgeliehen. Anzahl PCC-Wagen = 1. Fotos folgen noch. Das obige Foto zeigt den Wagen 3060 an der Dehnhaide (Aufnahme Helmut Ebert, 7.3.1954).

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